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Hope & Soul Beate Hofmann Olaf Hofmann

Wildniskraft und Entscheidungsfreude

"Wir wollen den Aufbruch in der Dunkelheit der Nacht, um bei Sonnenaufgang auf der Hornisgrinde zu sein", entschied die Gruppe am Vorabend. Vier Uhr standen wir auf, packen die Rucksäcke und machten uns schweigend auf den Weg. Und so stand ich zusammen mit 9 Männern Anfang des Monats im ersten Morgengrauen hoch über den noch dunklen Tälern des Schwarzwaldes. Dieser Morgen war einzigartig. Wir brauchten keine Worte, um zu beschreiben, was das Herz füllte.

Natur ist eine der stärksten Ressourcen, um unsere Seele zu stärken und uns verbunden zu fühlen mit anderen und unserem Selbst.

Natur ist eine unglaubliche Ressource. Sie fördert unsere Konzentration, steigert körpereigene Abwehrkräfte, baut Stress ab und lockt förmlich nebenbei noch gute Laune hervor. Und das haben wir in dieser unsicheren Zeit unter ständig wechselnden Verordnungen und Regeln dringend nötig.

Deshalb machen wir Mut, selbst aktiv zu werden und Mikro-Auszeiten vor der Haustür zu wagen.

Eine Draußen-Nacht hat zwei Pole: Anstrengung und Freiheit. Dazwischen liegt Glück! Denn natürlich ist es anstrengend, sich auf den Weg zu machen, um die Freiheit zu nutzen, die wir vor der Haustür haben. Den Rucksack packen mit Isomatte und Schlafsack, ein Picknick einpacken und sich auf die Basics reduzieren. Der Wind, die Sterne, aber auch die Mücken, der unebene Boden unter der Matratze und die ungewohnten Geräusche - alles ist pur. Wir sind dem schutzlos ausgeliefert. 

Zum Glück nicht für immer. Denn jeder Draußen-Nacht folgt ein Tag.

Und an dem macht sich ein erhabenes Gefühl breit, das Gefühl von Freiheit und bestandenem Abenteuer, eines was innerlich Flügel verleiht. Man hat eine Grenze überschritten. Hat die Bequemlichkeit verlassen, ist eingetreten in das Nicht-Alltägliche und hat erlebt, dass die Natur ein Ort der Resonanz ist, der uns Menschen gut tut. Wer die Sonne unter- und den Mond aufgehen sieht, den ersten schimmernden Stern am Nachthimmel entdeckt, aus Sternbildern Figuren träumt und den hellen Ruf eines Käuzchens aus dem Dunkel vernimmt, wird achtsamer und ist wieder ganz präsent. Damit können wir den Stress-Modus verlassen und die Perspektive wechseln. Ein Anruf, der vorher noch so wichtig war, die Teamsitzung oder die To-Do-Liste wird unbedeutend. 

Meine Empfehlung ist, das Handy daheim zu lassen und offline zu gehen. Dadurch lässt man seine Lebenslust von der Leine und spürt, da draußen gibt es noch viel mehr: das Rauschen des Windes in den Bäumen, den funkelnden Tanz der Glühwürmchen, den leuchtenden Schimmer des Mondlichtes. Und wer dazu noch den Luxus eines Feuers und einige Gleichgesinnte um sich hat, der merkt, dass die Gespräche in so einer Umgebung eine tiefere Dimension erreichen. Sie rühren etwas in uns an, was zwischen Rasen mähen, Tagesschau und Netflix verloren geht.

Ich, Olaf, habe das inzwischen mit vielen Menschen erlebt, die ich durch ihre erste Draußen-Nacht unter Sternen begleite. Ich bin davon überzeugt, dass wir der Urkraft des Lebens in der Natur neu begegnen können. Dafür ermögliche ich Erfahrungsräume und ich erlebe, dass Suchende fündig werden und ihrer eigenen Bestimmung näher kommen. Ob es junge Männer, mutige Mittfünfziger oder Frauen waren, die sich in der Gemeinschaft solch einer kleinen Gruppe sicherer fühlen - jeder Mensch ist am nächsten Morgen etwas übernächtigt, dafür aber mit leuchtenden Augen in seine Lebenswelt zurück gegangen.

Nächster Termin für Grenzgänge im Nationalpark Schwarzwald auf Anfrage.

 

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