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Hope & Soul Beate Hofmann Lockruf des lebens

Nimmst Du Dir Zeit für die wesentlichen Themen und Fragen des Lebens?

Für dieses Auto ist der TÜV keine Option mehr. Hier hätte man längst handeln, pflegen, reparieren müssen. Es ist zu spät!

Wir übersehen gerne, dass es auch für unsere innere Stabilität und Lebenskraft einen Punkt des "zu spät" gibt. Leider gibt es dafür keinen TÜV. Es liegt in unserer Verantwortung, uns selbst Zeiten der Standortbestimmung zu gönnen, die inneren Energietanks aufzufüllen oder Visionen zu entwickeln, die uns durch schwere Zeiten lotsen.

Wer völlig ausgebrannt oder chronisch erschöpft ist, braucht kein Selbstführung-Seminar oder Life-Coaching, sondern eine professionelle Therapie und viele Monate Zeit, um wieder zu seiner Kraft zu finden. Gut, dass es diese Möglichkeit gibt, aber jeder, der sich auf diesem schweren Weg zurück in die Leichtigkeit des Lebens befindet, würde heute viel früher reagieren und den eigenen seelischen Alarmzustand ernst nehmen.

Es geht also darum, schon weit vorher nämlich in gesundem Zustand und mit klarem Bewusstsein das eigene Leben, die Arbeit, das Beziehungsnetz immer mal wieder zu reflektieren und die Frage nach dem Sinn des Ganzen in den Blick zu nehmen.

Führungskräfte, die erschöpft sind, schaden nicht nur sich selbst, sondern ihren Mitarbeitern und ihrem Unternehmen. So die knappe Zusammenfassung einer Studie der Uni Bamberg, die Anfang Januar 2019 veröffentlicht wurde. Es leuchtet ein, dass sich überlastete Führungskräfte weniger um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern. Wer sich selbst ständig zu viel zumutet, wird anderen kaum Leichtigkeit vorleben. Es fehlt der Freiraum für Innovation und die Kraft, Mitarbeitende zu motivieren. Darunter leidet das Betriebsklima und in der Folge nehmen die körperlichen Beschwerden von Angestellten zu. Ein sehr unschöner Kreislauf nimmt seinen Lauf. Das lässt sich mühelos auf überlastete Lehrer in ihrem Verhältnis zu Schüler*innen oder Eltern in Bezug auf ihre Kinder übertragen. Daher müssen wir, wie schon vermutet bei uns selbst beginnen, wollen wir die Welt verändern.

Nimmst Du Dir genug Zeit für die wesentlichen Themen und Fragen Deines Lebens?

Um stark im Leben zu bleiben, brauchen wir Zeiten, in denen wir unseren Standort bestimmen, nach innen hören, uns an größeren Dimensionen als dem "Kleinklein" des Alltags orientieren, prüfen, ob wir auf dem Weg sind, der uns mit Sinn und Freude erfüllt.

Drei Empfehlungen, die unmittelbar helfen:

1. Verabrede Dich mit einem Freund, einer Freundin und stellt euch gegenseitig eine oder mehrere wertvolle Coaching-Fragen. Jede Person hat 15 Minuten Zeit, zu diesen Fragen zu sprechen. Es kommt darauf an, nichts zu kommentieren oder zu werten. Gebt Euch gegenseitig einen wertschätzenden Zeit-Raum und hört einfach nur aufmerksam zu. Danach gibt es eine kurze Runde der Rückmeldung, was euch aufgefallen ist oder wo Ihr eine besondere Leidenschaft und Freude bei Eurem Partner spüren konntet. Dann wechseln die Rollen. Aus dem Redner wird ein Zuhörer, der ganz Ohr ist.

Derartige "wertschätzende Dyaden" fördern unsere Empathie, steigern das Gefühl von Verbundenheit und schenken uns damit neue Kraft. Sie führen uns in Gesprächen weg von der Oberfläche hinein in eine wertvolle und gute Tiefe. 

Mögliche Coaching-Fragen: 

Worauf freust Du Dich, wenn Du an Deine Arbeit und die Projekte des neuen Jahres denkst?

Was erlebst Du als Kraftquelle für Dich?

Was kannst Du lange Zeit tun ohne dabei müde zu werden, weil es Dir einfach gut tut?

Welches Gefühl kommt momentan zu kurz und wie wirst Du es Dir wieder zurück erobern?

2. Nimm Dir eine kurze Auszeit mit Tiefgang, die Dir hilft, Deine Spur für dieses Jahr neu zu finden. Drei Tage im Kloster und für sich selbst klären, wer ich bin, woran ich mich orientiere und welche Vision ich für meine Zukunft habe, das kann die Basis eines kraftvollen Lebens sein.
Beate bietet dazu vom 25. - 27.2.2019 das Seminar  Auto zum TÜV - Ich ins Kloster  auf dem Schwanberg bei Würzburg an. Anmeldung direkt über den Veranstalter TEAM BENEDIKT. 

(Dieses Seminar ist als berufliche Fortbildung anerkannt und daher von der Mehrwertsteuer befreit.)

3. Gönne Dir Momente der Achtsamkeit im Alltag, während der Arbeit. Die Summe und die Regelmäßigkeit der kurzen Momente im Jetzt führt zu einer stärkeren Präsenz und zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung. Schon das Innehalten wenn 12 Uhr die Glocken läuten oder die eine Minute Stille als ritualisierter Sitzungsbeginn, ein Gedanke des Segens am Morgen für die Mitarbeitenden, die Familie oder die Menschen, denen ich an diesem Tag beginnen werde - alles sind Momente, die in unserer Macht liegen und die wir schon heute bewusst gestalten können.

Stellen wir uns die Frage, ob unser TUN dem LEBEN dient! Dann sind wir auf einem guten Weg. Dazu gibt es tatsächlich einen Magazinbeitrag vom TÜV Süd. Wir fanden das Interview mit dem Gründer der University of the People sehr inspirierend. So lassen sich Menschen stärken!

 

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