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Job Crafting - das Beste aus meiner Arbeit machen

"Arbeit macht Freude oder krank!"

Arbeit macht Freude oder krank! Wer im Job ständig frustriert ist, sich über- oder unterfordert fühlt und über den Chef oder die Kollegen ärgert, muss mit körperlichen Reaktionen bis hin zur Depression rechnen. Was tun, wenn die Arbeit keine Freude (mehr) macht? Wieviel ist Ihnen Ihr Leben, Ihre Arbeit, Ihre Gesundheit wert?

Sind Sie bereit, etwas zu verändern? Schmieden Sie selbst das Eisen und übernehmen Verantwortung für Ihr Tun? Sind Sie bereit, etwas Einzigartiges aus Ihrer Arbeit zu machen und damit wieder mehr Lebensfreude und Kraft zu gewinnen?

Job-Crafting bietet Ihnen die Möglichkeit, aktiv zu werden, ohne gleich das Handtuch zu werfen und zu kündigen. Resignieren und zu jammern ist keine Lösung. Zumindest dann nicht, wenn wir langfristig gesund bleiben wollen. Job Crafting bedeutet Hand anlegen und etwas bewegen in eigener Sache. Dass dabei auch Gutes für die Firma und andere Mitarbeiter entsteht, ist ein schöner Nebeneffekt.

Bereits 2007 erläuterten Jane Dutten, Amy Wrzesniewski und Justin M. Berg im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit an der Ross School of Business/ Michigan U.S.A., was unter Job Crafting zu verstehen ist und welche drei Wirkungsweisen sie dabei erkannt haben. Es geht darum, aktive Veränderungen vorzunehmen, um die eigene Arbeit positiv zu gestalten. Ziele dieser Veränderungen sind:
* größere Arbeitszufriedenheit * innere Stabilität * Erfahrung von Tatkraft und Selbstwirksamkeit

In drei Bereichen lässt sich etwas Grundsätzliches zum Positiven verändern: Arbeitsinhalte, Arbeitsteam , Arbeitssinn

1. Grenzverschiebung bei den Inhalten der Arbeit: Prüfen Sie Ihre Spielräume in Bezug auf Ihre Arbeitsinhalte. Entweder werden die Aufgaben ausgeweitet auf Dinge, die Ihnen mehr Freude machen, Ihrer Begabung oder Ihrem Interesse mehr entsprechen oder sie werden eingeschränkt. Was können Sie delegieren, loslassen, abgeben?

Bsp.: Eine Krankenschwester, die einen Sinn für das Schöne und für Ästhetik hat, übernimmt zusätzlich die Gestaltung des Blumenschmucks auf der Station oder im Besucherraum. Im Gegenzug reduziert sie etwas aus ihrem Aufgabenfeld, was ihr Mühe macht und was jemand anderes gern übernimmt.

2. Beziehungen im Arbeitsteam gestalten: Soziale Kontakte laufen natürlich auch im Arbeitsalltag. Sie können uns fördern oder ausbremsen. Vertiefen Sie die Kommunikation mit Kollegen. Das beginnt beim Grüßen am Morgen, bei einer gemeinsamen kleinen Pause oder damit, dass Sie Hilfe anbieten, wenn es angebracht ist. Gleichzeitig beobachten Sie, wo es angebracht ist, den Kontakt zu verändern. Es kann ebenso hilfreich sein, einen Kontakt eher zu begrenzen, sofern die Person negative Gespräche führt oder zum Jammern neigt. Hier können Sie sich schützen, indem Sie die Bürotür mal schließen, die Mittagspause für sich mit einem Spaziergang gestalten oder mit Kollegen aus einer anderen Abteilung zusammensitzen. Umgeben Sie sich wo immer möglich mit Menschen, die Ihnen gut tun und bieten Sie anderen ein aufrichtiges, wertschätzendes Gegenüber.

3. Sinn in der Arbeit zu erkennen ist wesentlich: JEDE ARBEIT hat einen Sinngehalt. Das bedeutet, Sie müssen vielleicht die Perspektive wechseln, um den Sinn ihn Ihrem Tun neu zu bestimmen. Geben Sie Ihrer Tätigkeit eine Bedeutung. Überlegen Sie, wer einen Nutzen von dem hat, was Sie arbeiten.

Bsp.: Der Koch in einem Seniorenheim weiß, dass sein Essen den alten Menschen nicht nur Kraft gibt, sondern wenn es liebevoll und gut gemacht ist, zusätzlich eine Freude in ihrem Tagesablauf darstellt. Eine Putzkraft im Krankenhaus weiß, dass sie mit ihrer Arbeit für Hygiene in einem Bereich sorgt, in dem es um Leben und Tod geht. Es ist wertvoll und entscheidend, was sie tut. Eine Assistentin der Geschäftsführung weiß, wenn sie den Terminplan des Chefs so plant, dass er seine Tochter an einem bestimmten Tag von der Schule abholen kann, dann stabilisiert sie dessen Familie und damit seine persönliche Lebenssituation. Dadurch ist er leistungsfähiger und das wiederum kommt der Stabilität der Firma zugute.

Wer in diesem Sinne Freiräume erkennt, einfordert, nutzt und gestaltet, der wird seine Arbeit zum Guten verändern. Die Folge ist eine größere Lebens- und Arbeitszufriedenheit. Sie werden einen Unterschied machen im Team und beim Kunden!

Wer sich in dieses Thema vertiefter einlesen möchte, dem empfehlen wir PSYCHOLOGIE HEUTE, Heft 1.2017, S. 77 ein Artikel über Job Crafting

Wer es leicht schmunzelnd und unterhaltsam angehen möchte, dem empfehlen wir diesen kleinen Filmtrailer

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